Tuesday, June 23, 2009

Fear or faith

Schon wieder abgeschrieben, ich geb's ja zu... Viele Gedanken kommen mir gerade durch meine tägliche Bibellese, und diesen Monat geht es eben um den Glauben.

Besonders in Mann-Frau-Beziehungen ist ja scheinbar wichtig, wer das letzte Wort hat (oder zumindest glaubt, es zu haben ;-). Wenn wir nicht kontern können, uns nichts mehr einfällt, wir nicht gegen die Stimme gegenüber ankommen, fühlen wir uns unterlegen. Gibt es etwas schlimmeres als Kontrollverlust (rhetorische Frage einer Eins, Enneagramm läßt grüßen)?

Und was machen wir dann mit Gott? Christsein funktioniert eben nicht so wie die zwischenmenschlichen Beziehungen. Bin ich einmal zu dem Entschluß gekommen, dass Jesus für mich gestorben und auferstanden ist, ich durch seine Gnade gerettet bin - dann gebe ich im selben Moment zu, dass ich nichts alleine vermag, sondern (fast) alles nur durch Ihn. Ich verzichte auf das letzte (Wider-)Wort. Seltsamerweise kehrt sich das Prinzip hierbei um: indem ich Gott die totale Kontrolle für alles übergebe, lebe ich viel entspannter. Weil ich weiß, das Gott das am besten hinkriegt, weil Seine Gedanken definitiv höher sind als meine, weil er das Unmögliche möglich machen kann. God is in control - das sollte ich mir viel öfter sagen, wenn ich mal wieder mit argumentieren anfangen will...

"And immediately Jesus stretched out His hand and caught him, and said to him, "O you of little faith, why did you doubt?" Matt 14:31

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