"... säen hat seine Zeit, pflanzen hat seine Zeit, ..." Das Thema Zeit holt mich scheinbar jeden Tag von woanders her ein.
- Offiziell ist zwar seit dem 21. März die Frühlings-Zeit angebrochen, aber wenn ich so nach draußen schaue, erkennt man davon noch nicht so viel. In 2 Wochen fängt unsere Hauskreis-Freizeit an und draußen hängt noch kein einziges grünes Blättchen!!
- Zum 1. Mai will ich meine Thesis fertig haben, und ich habe noch keine Seite dafür geschrieben (an die Klausuren und Präsentationen "zwischendurch" habe ich noch keinen Gedanken verschwendet).
- Anfang Juni bin ich mit der Uni fertig, und dann brauche ich einen neuen Job und die Zulassung zum Master an irgendeiner neuen Uni. Aber definitiv beworben habe ich mich noch nirgendwo.
Kommt Zeit, kommt Rat ??!! Das Problem ist, die Zeit kommt nicht, sie vergeht... Oder ist das wieder so eine Geduldsprobe?
Friday, March 27, 2009
Monday, March 23, 2009
Stürmische Zeiten
Lang schon lag auf der Lauer,
Leise sausend,
Heimlicher Sturm.
Plötzlich näher und näher brausend,
Überfällt er die Welt.
Frühlingsschauer
Bringt er dem atemschöpfenden Land.
Sturm!
(nicht von mir - hab den Autor vergessen)
Obwohl ich mich auch auf den Sommer und warme Sonne freue, hat so ein Tag wie heute auch was für sich! Nachdem ich gestern abend nach dem GD nicht mehr rauskam, hat mich heute doch der Ehrgeiz gepackt, gegen den Sturm draußen anzukämpfen - und außerdem hab ich eine Ausrede für's Fitneßstudio gesucht... Ist es nicht herrlich, bei so einem Wetter (freiwillig) draußen sein zu können, und sich dann hinterher drinnen mit einem heißen Tee wieder aufzuwärmen?
Gerade als ich wieder daheim war, fing es auch noch an zu regnen. Gott meint es gut mit uns!!
Und damit ihr wißt dass ich auch sonst noch was sinnvolles diesen Tag getan habe, sitze ich jetzt wieder an meiner Literatur - noch 250 Seiten, dann bin ich durch ;-)
Aber Er, der ewig Gute, will es, daß wir selber lesen
In den Tiefen Seiner Weisheit, und erkennen draus Sein Wesen;
Darum liegt vor uns der Schöpfung hoher wundervoller Plan,
Strömt ein Quell dem Weisheitsfreunde, wo er täglich schöpfen kann.
aus: Der Sturm, Karoline Rudolphi (1779)
Leise sausend,
Heimlicher Sturm.
Plötzlich näher und näher brausend,
Überfällt er die Welt.
Frühlingsschauer
Bringt er dem atemschöpfenden Land.
Sturm!
(nicht von mir - hab den Autor vergessen)
Obwohl ich mich auch auf den Sommer und warme Sonne freue, hat so ein Tag wie heute auch was für sich! Nachdem ich gestern abend nach dem GD nicht mehr rauskam, hat mich heute doch der Ehrgeiz gepackt, gegen den Sturm draußen anzukämpfen - und außerdem hab ich eine Ausrede für's Fitneßstudio gesucht... Ist es nicht herrlich, bei so einem Wetter (freiwillig) draußen sein zu können, und sich dann hinterher drinnen mit einem heißen Tee wieder aufzuwärmen?
Gerade als ich wieder daheim war, fing es auch noch an zu regnen. Gott meint es gut mit uns!!
Und damit ihr wißt dass ich auch sonst noch was sinnvolles diesen Tag getan habe, sitze ich jetzt wieder an meiner Literatur - noch 250 Seiten, dann bin ich durch ;-)
Aber Er, der ewig Gute, will es, daß wir selber lesen
In den Tiefen Seiner Weisheit, und erkennen draus Sein Wesen;
Darum liegt vor uns der Schöpfung hoher wundervoller Plan,
Strömt ein Quell dem Weisheitsfreunde, wo er täglich schöpfen kann.
aus: Der Sturm, Karoline Rudolphi (1779)
Sunday, March 22, 2009
Für alle "Fälle"
Nach den letzten paar Tagen habe ich heute morgen mit Erschrecken festgestellt, dass ich wieder in die Falle getappt bin. Die Fallschirm-Falle.
Mir ist in den letzten Tagen die Konsequenz des Fastens ziemlich abhanden gekommen, nicht was das Essen betrifft, sondern - und das ist viel schlimmer - in Bezug auf die Zeit mit Gott, was ja der eigentliche Sinn meines Fastens war. Ich habe Gott wieder zu einem Fallschirm reduziert, auf den ich zwar in Notfällen zurückgreifen kann, aber sonst hoffentlich nie brauche... Schön verpackt in einem kleinen Rucksack neben meiner Couch, in einer dezenten Farbe, unauffälliges Design, ... Ihr wißt was ich sagen will.
Ich ärgere mich über mich selbst, dass gerade hier mein Hang zum Perfektionismus völlig versagt hat, wo er denn mal angemessen gewesen wäre. Gott ist kein Fallschirm, kein passives Etwas, das sich erst entpackt wenn ich die Reißleine ziehe. Sondern ein 24/7 Gegenüber, mit dem ich in ständigem Dialog stehe, von dem ich lerne und mich verändern lassen will.
Also: auf ein Neues!!
Mir ist in den letzten Tagen die Konsequenz des Fastens ziemlich abhanden gekommen, nicht was das Essen betrifft, sondern - und das ist viel schlimmer - in Bezug auf die Zeit mit Gott, was ja der eigentliche Sinn meines Fastens war. Ich habe Gott wieder zu einem Fallschirm reduziert, auf den ich zwar in Notfällen zurückgreifen kann, aber sonst hoffentlich nie brauche... Schön verpackt in einem kleinen Rucksack neben meiner Couch, in einer dezenten Farbe, unauffälliges Design, ... Ihr wißt was ich sagen will.
Ich ärgere mich über mich selbst, dass gerade hier mein Hang zum Perfektionismus völlig versagt hat, wo er denn mal angemessen gewesen wäre. Gott ist kein Fallschirm, kein passives Etwas, das sich erst entpackt wenn ich die Reißleine ziehe. Sondern ein 24/7 Gegenüber, mit dem ich in ständigem Dialog stehe, von dem ich lerne und mich verändern lassen will.
Also: auf ein Neues!!
Saturday, March 14, 2009
Time put into people is time committed to God
“My prayer for all of them [His disciples and us] is that they will be one, just as you and I are one, Father—that just as you are in me and I am in you, so they will be in us, and the world will believe you sent me.” John 17:21 NLT
Was macht mein Leben eigentlich aus? Wodurch wird ein Leben wertvoll? Und wie kann ich das Leben von anderen bereichern?
Was unterscheidet uns Christen von Nicht-Christen?
John Fisher schrieb mal, "We need to give priority to our relationships with other believers because who we are depends on it."
Was unser Leben ausmacht, sind die Beziehungen, die wir zu unseren Mitmenschen haben. Denn diese Beziehungen reflektieren die Beziehung, die wir zu Gott haben. Wie kann ich sagen, ich liebe Gott, wenn ich meinen Mitmenschen keine Liebe entgegenbringe (sondern ver-urteile, vor-urteile, ignoriere, gedankenlos bin, ...)?!
In einem meiner Newsletter ging es heute um dasselbe Thema, das mich am Donnerstag in der Predigt schon getroffen hatte - das erste und wichtigste Gebot: "... und den Nächsten wie dich selbst."
Sind wir nicht - vorallem in unserer Gemeinde - dazu berufen, einander zu dienen, zu helfen, uns zu ermutigen, aufzubauen, ...?! An mir selbst merke ich, dass ich oft einfach nur kritisiere und über Sachen rede, die mir NICHT gefallen - anstatt meinen Mitmenschen auch mal zu sagen, wo ihre Stärken liegen, sie ermutige, lobe, etc.
"In response to all He has done for us, let us outdo each other in being helpful and kind to each other and in doing good." Hebr 10:24
Heute ist mir sehr deutlich klar geworden, dass Leute nicht daran wachsen, wo sie kritisiert werden, sondern daran wachsen, wo ihnen ihre Stärken aufgezeigt werden. God wants to bring out the best in my life - not the worst! Warum hacke ich also ständig darauf herum, was ich NICHT kann, anstatt mich auf das zu konzentrieren was mir Gott an Gaben gegeben hat, damit ich daraus das Beste mache?
Gott sieht vorallem das Potential in meinem Leben, nicht die Fehler die ich irgendwann mal begangen habe. Daran sollte ich mir mal ein Beispiel nehmen!! Also ein später Vorsatz für's Neue Jahr, aber besser spät als nie ;-)
Was macht mein Leben eigentlich aus? Wodurch wird ein Leben wertvoll? Und wie kann ich das Leben von anderen bereichern?
Was unterscheidet uns Christen von Nicht-Christen?
John Fisher schrieb mal, "We need to give priority to our relationships with other believers because who we are depends on it."
Was unser Leben ausmacht, sind die Beziehungen, die wir zu unseren Mitmenschen haben. Denn diese Beziehungen reflektieren die Beziehung, die wir zu Gott haben. Wie kann ich sagen, ich liebe Gott, wenn ich meinen Mitmenschen keine Liebe entgegenbringe (sondern ver-urteile, vor-urteile, ignoriere, gedankenlos bin, ...)?!
In einem meiner Newsletter ging es heute um dasselbe Thema, das mich am Donnerstag in der Predigt schon getroffen hatte - das erste und wichtigste Gebot: "... und den Nächsten wie dich selbst."
Sind wir nicht - vorallem in unserer Gemeinde - dazu berufen, einander zu dienen, zu helfen, uns zu ermutigen, aufzubauen, ...?! An mir selbst merke ich, dass ich oft einfach nur kritisiere und über Sachen rede, die mir NICHT gefallen - anstatt meinen Mitmenschen auch mal zu sagen, wo ihre Stärken liegen, sie ermutige, lobe, etc.
"In response to all He has done for us, let us outdo each other in being helpful and kind to each other and in doing good." Hebr 10:24
Heute ist mir sehr deutlich klar geworden, dass Leute nicht daran wachsen, wo sie kritisiert werden, sondern daran wachsen, wo ihnen ihre Stärken aufgezeigt werden. God wants to bring out the best in my life - not the worst! Warum hacke ich also ständig darauf herum, was ich NICHT kann, anstatt mich auf das zu konzentrieren was mir Gott an Gaben gegeben hat, damit ich daraus das Beste mache?
Gott sieht vorallem das Potential in meinem Leben, nicht die Fehler die ich irgendwann mal begangen habe. Daran sollte ich mir mal ein Beispiel nehmen!! Also ein später Vorsatz für's Neue Jahr, aber besser spät als nie ;-)
Tuesday, March 10, 2009
Alles Küche oder was?!
Trotz Fastenzeit gibt's derzeit kein anderes Thema mehr zu Hause. Eine neue Küche soll her - aber was für eine?! Es ist wirklich unglaublich, wieviel Zeit und Nerven es kostet, wenn man seine Küche selbst planen will. Schier unendliche Möglichkeiten tun sich auf und jegliche Entscheidung rückt in weite Ferne, kommt auch nur eine alternative Schublade ins Spiel. Wie soll man da noch an Fasten denken, wenn es die ganze Zeit um die Anordnung von Herd, Backofen, Kühlschrank, Toaster, Microwelle & Co. geht und wie und wo die Inhalte der Küche verstaut werden sollen?!
Da ist mir doch die knifflige Diskussion um Römer 10 wesentlich lieber, die wir gestern im Hauskreis hatten - erstens, weil sie vom Essen ablenkt und zweitens, weil einem dabei wesentlich wichtigere Erkenntnisse kommen als bei der Planung des Einbauschranks. Und drittens, weil diese Erkenntnisse morgen auch noch Bestand haben...
Ich stelle fest, dass ich die Verse 14-15 auch immer anders verstanden hatte als sie eigentlich gemeint sind; und mir ist gleichzeitig auch zum ersten Mal wirklich klar geworden, wie ausgefeilt und sinnig Paulus' Rhetorik und Argumentation ist. Ganz schön ausgefuchst!
Da ist mir doch die knifflige Diskussion um Römer 10 wesentlich lieber, die wir gestern im Hauskreis hatten - erstens, weil sie vom Essen ablenkt und zweitens, weil einem dabei wesentlich wichtigere Erkenntnisse kommen als bei der Planung des Einbauschranks. Und drittens, weil diese Erkenntnisse morgen auch noch Bestand haben...
Ich stelle fest, dass ich die Verse 14-15 auch immer anders verstanden hatte als sie eigentlich gemeint sind; und mir ist gleichzeitig auch zum ersten Mal wirklich klar geworden, wie ausgefeilt und sinnig Paulus' Rhetorik und Argumentation ist. Ganz schön ausgefuchst!
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