Nach den letzten paar Tagen habe ich heute morgen mit Erschrecken festgestellt, dass ich wieder in die Falle getappt bin. Die Fallschirm-Falle.
Mir ist in den letzten Tagen die Konsequenz des Fastens ziemlich abhanden gekommen, nicht was das Essen betrifft, sondern - und das ist viel schlimmer - in Bezug auf die Zeit mit Gott, was ja der eigentliche Sinn meines Fastens war. Ich habe Gott wieder zu einem Fallschirm reduziert, auf den ich zwar in Notfällen zurückgreifen kann, aber sonst hoffentlich nie brauche... Schön verpackt in einem kleinen Rucksack neben meiner Couch, in einer dezenten Farbe, unauffälliges Design, ... Ihr wißt was ich sagen will.
Ich ärgere mich über mich selbst, dass gerade hier mein Hang zum Perfektionismus völlig versagt hat, wo er denn mal angemessen gewesen wäre. Gott ist kein Fallschirm, kein passives Etwas, das sich erst entpackt wenn ich die Reißleine ziehe. Sondern ein 24/7 Gegenüber, mit dem ich in ständigem Dialog stehe, von dem ich lerne und mich verändern lassen will.
Also: auf ein Neues!!
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